23.6. – Viele Mitreisende und ein ungewöhnlicher Fang auf der letzten Etappe

Anti-Atom Floßtour-WEB-55Die letzte Etappe unserer diesjährigen Floßtour führte uns von Bonn nach Köln. Zwei neue Mitfahrende aus Bonn und Unterstützung aus Jülich sorgten auch auf diesem Teilstück für ein volles Floß.
Unterwegs kamen wir auf die Idee, den Anker zu testen und machten dabei die unerwartete Erfahrung, dass sich mit einem Anker auch angeln lässt. Wir warfen das gute Stück also ins Wasser und warteten darauf, dass es nach einer Weile am Grund greifen und uns festhalten würde. Doch der gewünschte Effekt trat nicht ein und wir wunderten uns, warum wir zwar langsamer wurden, aber nicht stoppten. Wir beschlossen also den Anker wieder einzuholen und mussten uns dabei zu zweit außergewöhnlich doll anstrengen. Der Grund dafür offenbarte sich uns schließlich, als wir eine Schiffsschraube, die sich im Anker verklemmt hatte an Bord hievten.
Eine Infoveranstaltung im Naturfreundehaus in Köln Kalk am Abend stellte nochmals die Verbindung zwischen der vermeintlich zivilen und der militärischen Nutzung der Atomkraft her. Die Referenten des Anti-Atom-Plenums Köln und der Dfg-VK informierten über Atomwaffen und Atomtransporte während auf dem Floß dank einer Spende der Kölner Gemüsekoop sehr lecker mit regionalem Biogemüse gekocht wurde.

Am späten Abend verließen uns an der Rheinpromenade die Mitreisenden aus Jülich, die abreisten, um sich am Sonntag an der Anti-Atom-Menschenkette durch Belgien, Deutschland und die Niederlande zu beteiligen, wobei wir natürlich viel Erfolg wünschen. Wir werden leider nicht dabei sein können, da wir mit Floßabbau beschäftigt sein werden.

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