24.6. – verteilte Brennelemnte und später Besuch

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Logbucheintrag, Robina Wald III, 24.6.2017, 23:58 Uhr:

Mit Wehmut blicke ich, die Robina Wald III, zurück auf die nun abgeschlossene Floßfahrt über Mosel und Rhein. Die Crew hat vieles erlebt, dabei gab es jede Menge Kontakt zu Tourist_innen, Babyenten, Kajakfahrer_innen, Punks, Schiffsangestellten, Einheimischen, Schleusenpersonal, Fischen und Kormoranen. Auf unserer Reise durch unterschiedlich dicht besiedelte Gebiete ist es gelungen die Botschaft über Gefahren der Atomanlagen und Urantransporte zu vermitteln.

Am letzten Tag der Tour in Köln hatten wir Kontakt zu einer in hoher Anzahl auftretenden Spezies. Wir erfuhren, dass sie „Junggesellenabschied“ genannt werden. Sie schienen wenig Interesse an Atomtransporten zu haben, stattdessen widmeten sie sich in Flaschen gefüllten Flüssigkeiten. Es handelt sich hierbei um Alkohol.

Besuch kam vom „Anti-Atom-Netz-Trier“ die bei der Weitergabe von Informationsmaterial tatkräftig mithalfen. Auf der Promenade verteilte die Crew Brennelemente in Form von Streichholzschachteln, die interessiert angenommen wurden.

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Am späten Nachmittag wurde eine Nachricht in einer Flasche an das Floß übermittelt. Eine etwas veraltete Form der Kommunikation, aber die Nachricht konnte, zur Freude der Crew, mithilfe des Bootshakens herausgefischt werden.

Nachtrag: Die späteste Floßbesichtigung dieser Tour fand Nachts gegen 00:30 Uhr statt, als drei Personen dachten, dass es sich beim Floß um ein Hausboot handele und sich spontan entschlossen für eine halbe Stunde dort zu verweilen, um danach weiter Party zu machen (nachdem sie die Idee das Floß zu kapern und damit über die Wupper nach Hause zu fahren verworfen hatten).

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