Allgemein, Logbuch
11. Juni 2017

9. Juni – Das Floß wurde zusammengebaut

Morgens fuhren wir in den Yachthafen Trier. Florian, der LKW-Fahrer, krante nacheinander die beiden Floßhälften, dann Boden und Reling in die Mosel während wir das viele Holz im Fluß zusammenschoben, verzurrten und verschraubten.
Noch während wir am Zusammenbauen waren, gab es schon Berichte im Radio über unsere Floßtour gegen Atomtransporte.
Nachmittags kam der Gutachter, der unser Floß auf Schifffahrts-Tauglichkeit prüfen sollte. Wir machten eine kurze Probefahrt, auch ein Mitarbeiter der Wasser- und Schifffahrtsbehörde war mittlerweile eingetroffen. Dann bekamen wir die Genehmigung für die Fahrt.
Ziemlich Erschöpft saßen wir hinterher auf dem Floß und besprachen die nächsten Aufgaben. Bei hellem Vollmond verbrachten wir die erste Nacht auf dem neuen Floß. (weiterlesen …)

Allgemein, Logbuch
20. April 2017

Flosstour gegen Atomtransporte 2017

Unter dem Motto „Mal richtig abschalten – Atomtransporte stoppen“ findet im Rahmen der bundesweiten Kampagne gegen Atomtransporte vom 9. bis zum 26. Juni 2017 eine Floßtour auf Mosel und Rhein von Trier bis Köln statt. Die Bahnstrecke Köln-Trier, die zum großen Teil parallel zu Mosel und Rhein verläuft, ist die Strecke auf der bereits häufiger Uranerzkonzentrattransporte aus dem Hamburger Hafen nach Süd-Frankreich beobachtet wurden. Diese Transporte dienen der Versorgung von Atomanlagen weltweit mit Brennstoff. Die Tour zielt darauf, die Menschen an der Strecke über Atomtransporte zu informieren und zu animieren, selbst aktiv zu werden. Veranstalter sind ROBIN WOOD und ContrAtom, unterstützt durch zahlreiche Initiativen direkt vor Ort an der Strecke.

Flosstour-Strecke 2017

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Allgemein
5. August 2014

Robin Wood-Floßtour 2014

floss1405 (26)

Energiewende nicht kentern lassen

Sonne und Wind, statt Fracking, Kohle und Atom -

ökologisch, dezentral, selbstverwaltet und sozial

 

Berlin – Hamburg – Anti-Atom-Camp in Kiel

vom 4.7. 14 – 10.8.14

Nachdem unser Floß in Berlin an der “Energiewende nicht kentern lassen!”-Demonstration gegen Fracking, Kohle und Atom teilgenommen hat, geht der Protest im Juli und August nun auf dem Wasser weiter. Mehr als einen Monat werden Aktive von Robin Wood auf Spree, Havel, Elbe und im Nord-Ostsee-Kanal unterwegs sein und in den Häfen für eine Energiewende von unten werben.

Während der Tour reihen sich die Probleme der fossilen Energieerzeugung wie eine Perlenkette aneinander: die Folgen des Braunkohletagebaus verschmutzen die Spree, in Wannsee wird ein Forschungsreaktor betrieben, im Wendland soll seit Jahrzehnten ein ungeeigneter Salzstock als nukleares Endlager durchgedrückt werden, in Brunsbüttel und Brokdorf stehen Atomkraftwerke, in Hamburg und Kiel finden jährlich hunderte Atom-Transporte statt.

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Allgemein
4. August 2014

Route

Die Floßtour 2014 startet am 4.7. in Berlin und endet am 10.08. in Kiel.

Strecke2

Zeitplan (es kann u.a. Witterungsbedingt zu kurzfristigen Änderungen kommen):

Berlin 04.07.14
Potsdam 07.07.14
Ketzin 10.07.14
Brandenburg 11.07.14
Kranepfuhl 13.07.14
Milow 14.07.14
Rathenow 15.07.14
Molkenberg 17.07.14
Havelberg 18.07.14
Wittenberge 20.07.14
Gorleben 22.07.14
Hitzacker 23.07.14
Bleckede 25.07.14
Lauenburg 26.07.14
Geesthacht 27.07.14
Hamburg 28.07.14
Wedel 01.08.14
Glücksstadt 02.08.14
Brunsbüttel 04.08.14
Dükerswisch 05.08.14
Gieselau 06.08.14
Rendsburg 07.08.14
Flemshuder see 09.08.14
Kiel 10.08.14

 

 

 

 

Die Floßtour 2013 startete im Wendland

Zeitplan:

  • Sa. 27.04. Aufbau in Dömitz
  • So. 28.04. Aufbau in Dömitz
  • Mo. 29.04. Aufbau in Dömitz
  • Di. 30.04. Hitzacker
  • Mi. 01.05. Neu Darchau
  • Do. 02.05. Bleckede
  • Fr. 03.05. Lauenburg
  • Sa. 04.05. Geesthacht
  • So. 05.05. Oortkaten
  • Mo. 06.05. Ankunft in Hamburg
  • Di. 07.05. Hafenrundfahrten und Informationen
  • Mi. 08.05. Vorbereitungen für die Elbblockade im Greenpeace-Hafen, HH-Wilhelmsburg
  • Do. 09.05. Pressetermin mit Gewerkschafter*innen aus Kolumbien und Teilnahme am großen Einlaufen zum Hafengeburtstag
  • Sa. 11.05. Flossbesichtigung am Fischmarkt
  • So. 12.05. Auslaufparade des Hafengeburtstages
  • Mo. 13.05. Abbau im Greenpeace-Hafen, HH-Wilhelmsburg
  • Di. 14.05. Abbau im Greenpeace-Hafen, HH-Wilhelmsburg

Allgemein
3. August 2014

Energiewende-Demo

Am 10. Mai 2014 heißt es in Berlin: Die Energiewende nicht kentern lassen. ROBIN WOOD ist mit dem Floß ROBINA WALD auf der Spree bei der Großdemonstration dabei.

“Kohle MACHT Strom teuer -  Erneuerbare speichern statt EEG versenken”

Bundesweit mobilisieren zahlreiche Organisationen gegen die Absicht der Bundesregierung, die Energiewende auszubremsen. Im ROBIN WOOD Magazin berichten wir über diese Pläne (PDF). Informationen gibt es auch hier auf der Seite unter “Erneuerbare“. Während Wind und Sonne ausgebremst werden, wird die Klimakatastrophe mit Rekorden bei der Stromerzeugung aus (Braun)Kohle immer weiter angeheizt. Nicht nur mit dem Floß wird ROBIN WOOD deshalb in Berlin dabei sein – auch an unserem Infostand können sie mit uns Kontakt aufnehmen und sich informieren!

Allgemein
5. August 2011

Zwischenstopp in Bingen, 01.08.2011

Eigentlich wollten wir ja bis Bacharach fahren. Doch manchmal kommt’s anders als man denkt:

Wir sind im Bereich des sogenannten Binger Lochs auf Grund gelaufen, wie der Wiesbadener Kurier ausführlich berichtet, und konnten leider erst am späten Nachmittag unsere Tour fortsetzen.
Laut Behördenangaben gibt es auf diesem Abschnitt des Rheins immer wieder Havarien und Unfälle.

Unsere nächste Station am Mittwoch ist die Loreley-Stadt St. Goar.

Bild: Bingen

Bingen

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27. Juli 2011

Protest vor Süwag in Höchst

Stadtwerke atomstromfrei! – ROBIN WOOD protestiert vor Süwag in Höchst

In den frühen Morgenstunden haben AktivistInnen ein Transparent mit der Aufschrift “Stadtwerke atomstromfrei!” am alten Verladekran, vor dem Gebäude der Süwag in Frankfurt-Höchst entrollt.


Mit der Aktion wollen sie darauf aufmerksam machen, dass die RWE-Tochter Süwag derzeit versucht, sich für die nächsten 20 Jahre Versorgungsrechte der Stadt Kelsterbach zu sichern. Süwag will das städtische Leitungsnetz übernehmen und sich in die Grundversorgung der Stadt einkaufen. Dadurch würde Kelsterbach die nächsten 20 Jahre mit “schmutzigem” Strom des Energiekonzerns RWE versorgt werden. Unterzeichnet die Stadt den Vertrag, wird das die Energiewende in Kelsterbach langfristig verhindern. Derzeit beginnen Verhandlungen über die Konzessionen für die Stromnetze.

Süwag hat der Stadt lange vor Ablauf der geltenden Verträge ein vermeintlich gutes Angebot gemacht: Stadt und Energieversorger sollen ein gemeinsames Unternehmen gründen. In diesem würde die Gemeinde Kelsterbach 51 Prozent und der Energieversorger 49 Prozent der Anteile halten. Kelsterbach soll sich für mehrere Millionen Euro in die neu gegründete Gesellschaft einkaufen und würde über die nächsten 20 Jahre dafür Rendite erhalten.

Die Süwag ist ein Tochterunternehmen des Energiekonzerns RWE, der bundesweit Atom- und Kohlekraftwerke betreibt. Der Strommix des Unternehmens besteht zu 58 Prozent aus fossilen Energieträgern und zu 19 Prozent aus Atomkraft. Mit Süwag ist eine zukunftsfähige Energieversorgung für Kelsterbach nicht möglich.

Weitere Fotos gibt es hier..