Flosstour gegen Atomtransporte 2017

Unter dem Motto „Mal richtig abschalten – Atomtransporte stoppen“ findet im Rahmen der bundesweiten Kampagne gegen Atomtransporte vom 9. bis zum 26. Juni 2017 eine Floßtour auf Mosel und Rhein von Trier bis Köln statt. Die Bahnstrecke Köln-Trier, die zum großen Teil parallel zu Mosel und Rhein verläuft, ist die Strecke auf der bereits häufiger Uranerzkonzentrattransporte aus dem Hamburger Hafen nach Süd-Frankreich beobachtet wurden. Diese Transporte dienen der Versorgung von Atomanlagen weltweit mit Brennstoff. Die Tour zielt darauf, die Menschen an der Strecke über Atomtransporte zu informieren und zu animieren, selbst aktiv zu werden. Veranstalter sind ROBIN WOOD und ContrAtom, unterstützt durch zahlreiche Initiativen direkt vor Ort an der Strecke.

Flosstour-Strecke 2017

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Robin Wood-Floßtour 2014

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Energiewende nicht kentern lassen

Sonne und Wind, statt Fracking, Kohle und Atom -

ökologisch, dezentral, selbstverwaltet und sozial

 

Berlin – Hamburg – Anti-Atom-Camp in Kiel

vom 4.7. 14 – 10.8.14

Nachdem unser Floß in Berlin an der “Energiewende nicht kentern lassen!”-Demonstration gegen Fracking, Kohle und Atom teilgenommen hat, geht der Protest im Juli und August nun auf dem Wasser weiter. Mehr als einen Monat werden Aktive von Robin Wood auf Spree, Havel, Elbe und im Nord-Ostsee-Kanal unterwegs sein und in den Häfen für eine Energiewende von unten werben.

Während der Tour reihen sich die Probleme der fossilen Energieerzeugung wie eine Perlenkette aneinander: die Folgen des Braunkohletagebaus verschmutzen die Spree, in Wannsee wird ein Forschungsreaktor betrieben, im Wendland soll seit Jahrzehnten ein ungeeigneter Salzstock als nukleares Endlager durchgedrückt werden, in Brunsbüttel und Brokdorf stehen Atomkraftwerke, in Hamburg und Kiel finden jährlich hunderte Atom-Transporte statt.

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Route

Die Floßtour 2014 startet am 4.7. in Berlin und endet am 10.08. in Kiel.

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Zeitplan (es kann u.a. Witterungsbedingt zu kurzfristigen Änderungen kommen):

Berlin 04.07.14
Potsdam 07.07.14
Ketzin 10.07.14
Brandenburg 11.07.14
Kranepfuhl 13.07.14
Milow 14.07.14
Rathenow 15.07.14
Molkenberg 17.07.14
Havelberg 18.07.14
Wittenberge 20.07.14
Gorleben 22.07.14
Hitzacker 23.07.14
Bleckede 25.07.14
Lauenburg 26.07.14
Geesthacht 27.07.14
Hamburg 28.07.14
Wedel 01.08.14
Glücksstadt 02.08.14
Brunsbüttel 04.08.14
Dükerswisch 05.08.14
Gieselau 06.08.14
Rendsburg 07.08.14
Flemshuder see 09.08.14
Kiel 10.08.14

 

 

 

 

Die Floßtour 2013 startete im Wendland

Zeitplan:

  • Sa. 27.04. Aufbau in Dömitz
  • So. 28.04. Aufbau in Dömitz
  • Mo. 29.04. Aufbau in Dömitz
  • Di. 30.04. Hitzacker
  • Mi. 01.05. Neu Darchau
  • Do. 02.05. Bleckede
  • Fr. 03.05. Lauenburg
  • Sa. 04.05. Geesthacht
  • So. 05.05. Oortkaten
  • Mo. 06.05. Ankunft in Hamburg
  • Di. 07.05. Hafenrundfahrten und Informationen
  • Mi. 08.05. Vorbereitungen für die Elbblockade im Greenpeace-Hafen, HH-Wilhelmsburg
  • Do. 09.05. Pressetermin mit Gewerkschafter*innen aus Kolumbien und Teilnahme am großen Einlaufen zum Hafengeburtstag
  • Sa. 11.05. Flossbesichtigung am Fischmarkt
  • So. 12.05. Auslaufparade des Hafengeburtstages
  • Mo. 13.05. Abbau im Greenpeace-Hafen, HH-Wilhelmsburg
  • Di. 14.05. Abbau im Greenpeace-Hafen, HH-Wilhelmsburg

Energiewende-Demo

Am 10. Mai 2014 heißt es in Berlin: Die Energiewende nicht kentern lassen. ROBIN WOOD ist mit dem Floß ROBINA WALD auf der Spree bei der Großdemonstration dabei.

“Kohle MACHT Strom teuer -  Erneuerbare speichern statt EEG versenken”

Bundesweit mobilisieren zahlreiche Organisationen gegen die Absicht der Bundesregierung, die Energiewende auszubremsen. Im ROBIN WOOD Magazin berichten wir über diese Pläne (PDF). Informationen gibt es auch hier auf der Seite unter “Erneuerbare“. Während Wind und Sonne ausgebremst werden, wird die Klimakatastrophe mit Rekorden bei der Stromerzeugung aus (Braun)Kohle immer weiter angeheizt. Nicht nur mit dem Floß wird ROBIN WOOD deshalb in Berlin dabei sein – auch an unserem Infostand können sie mit uns Kontakt aufnehmen und sich informieren!

1.8. Floßtour endet in Hamburg

Die diesjährige Floßtour endete heute in Hamburg.

 Nach gut 3 Wochen Floßtour auf Spree, Havel und Elbe sind wir mit der Robina Wald II in Hamburg angekommen.
Wechselnde Crews und viele externe UnterstützerInnen haben uns auf der Fahrt begleitet.
In Berlin und Potsdam lernten wir die Innenstadt mal vom Wasser aus kennen, leider hat das regnerische Wetter wahrscheinlich viele BesucherInnen abgeschreckt. Danach fuhren wir bei meist strahlendem Sonnenschein durch beschauliche Havelorte, nahmen an Stadtfesten teil und boten einen ungewöhnlichen und zu Diskussionen anregenden Anblick in Orten entlang des Flusses. Im Wendland empfingen uns die BI Lüchow-Dannenberg und viele alte und neue Bekannte. Mit einer Abseil-Aktion wurden alle an einer Elb-Brücke begrüßt, mit der Forderung, das geplante Atom-Klo Gorleben endgültig zu beerdigen.
Dann statteten wir dem AKW Krümmel einen Besuch ab, bevor es dann hinter der Schleuse Geesthacht in den Gezeitenbereich der Elbe ging. In Hamburg kamen wir fast pünktlich an der Kehrwiederspitze in der Innenstadt an, wo uns ein Fernsehteam und ein Fotograf empfingen.
Das Floß benötigt nun selbst einmal etwas Ruhe und wir sind dabei es abzuladen und einige Reparaturen durchzuführen.

 

29. Juli Ankunft in Hamburg

Nach gut 3 Wochen Floßtour auf Spree, Havel und Elbe sind wir mit der Robina Wald II heute Mittag in Hamburg angekommen.

Elbe morgens kurz vor Hamburg

Elbe morgens kurz vor Hamburg

Wir werden in Hamburg bis Freitag liegen und an verschiedenen Stellen anlegen. Übernachten werden wir soweit möglich im City-Sportboothafen am U-Bhf. Baumwall, tagsüber werden wir meist an der Kehrwiederspitze / Anleger Sandtorhöft, Anleger Elbphilharmonie, Anleger Fischmarkt oder anderen Orten liegen.
Ankunft in Hamburg

Ankunft in Hamburg

Hamburg, -Blue Port-

Hamburg, -Blue Port-

 

27. Juli Geesthacht

Ferdinand aus Lauenburg hatte uns gestern Abend besucht, und heute früh war bereits ein großes Foto vom Floß und ein kurzer Artikel im Lauenburger Online-Magazin Altstadt-Nachrichten. Los gehts dann Richtung Geesthacht. Kurz vor dem AKW Krümmel ruft uns Chris von der Bergedorfer Zeitung an. Wir nehmen ihn bei Krümmel an Bord für ein Interview und Fotos.
AKW Krümmel - Klar zum Entern!

AKW Krümmel – Klar zum Entern!

In Geesthacht legen wir im Hafen an. Es ist ein beschaulicher Ort, ein paar Leute nutzen den Sonntagnachmittag für einen Uferspaziergang oder ein Bad in der Elbe.
Bernd, der mit seinem Binnenschiff im Hafen liegt, besucht uns mit einem Kajak. Abends fahren wir noch durch die Schleuse Geesthacht, um morgen pünktlich zu sein. Wer weiß, wie lange wir sonst dort warten müßten…
Schleuse in Geesthacht

Schleuse in Geesthacht

Es ist schon dunkel als wir an einem Campingplatz unseren Nacht-Anleger erreichen. Dominique hat sich von Hamburg aus mit Bus und zu Fuß zur Schleuse durchgeschlagen, wo wir sie mit dem Schlauchboot abholen.
An Bord: Alex, Daniel, Dominique, Erik, Kathrin, Uli

26. Juli Lauenburg

In Bleckede bekommen wir morgens noch Besuch von einem Journalisten der Bleckeder Zeitung. Kathrin und Alex kommen aus Hamburg zurück und wir starten gleich nach ihrer Ankunft. Auf der Fahrt nach Lauenburg scheint die Sonne, idyllische Strände mit Weiden und Schilf locken am Ufer. Wir baden ausgiebig unterwegs während der Fahrt. Ein Seeadler kreuzt unseren Kurs.
Das Floß in Lauenburg

Das Floß in Lauenburg

In Lauenburg legen wir am städtischen Anleger am Fuß der Altstadt neben einem Cafe an und bauen am Ufer unseren Infostand auf. Den Rest des Nachmittags bekommen wir viel Besuch, abwechselnd haben wir Landgang  und schauen uns die alten Fachwerkhäuser an – darunter das mit 3 m Breite schmalste Haus Norddeutschlands. Abends fahren wir in einen Yachthafen um die Ecke und genießen unseren Feierabend.
An Bord: Alex, Erik, Kathrin, Steffi mit 2 Hunden, Tobias, Uli

25. Juli Bleckede

Heute starten wir in Hitzacker nach Bleckede. Zunächst finden wir aber den Artikel des Journalisten von gestern in der Elbe-Jetzel Zeitung:

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später mehr…

Mit dabei: Alex, Uli, Tobias, Daniel, Steffi

23. Juli Wendland

Ein strahlend schöner Tag. Katja und Sara werden mitfahren und auch Jule erreicht uns noch vor der Abfahrt am Strand in Gorleben. Der Pegel der Elbe  ist über Nacht einige Zentimeter gefallen und so müssen wir das Floß etwas anschieben, ehe wir uns wieder die Elbe hinunter treiben lassen. Schiffe begegnen uns kaum.

In Dömitz startete unsere Floßtour zu Gegenstrom13 im letzten Jahr – nun fahren wir daran vorbei. Kurz vor der Dömitzer Brücke überrascht uns ein Willkommens-Transparent von der Kulturkate an Land. “Kulturkate grüßt Robin Wood” steht dort – und wir legen ganz kurz an, um mit den Leuten zu schnacken.

Kulturkate

Kulturkate

An der Dömitzer Brücke erwartet uns dann das nächste Transparent: “Atommülllager Gorleben? Mit Sicherheit unsicher!”

Dömitzer Brücke

Dömitzer Brücke

Am Abend legen wir in Hitzacker an Hiddos Arche an. Dort spielen Volli und Kurt von “Muul op” für uns auf. Und auch viele Leute der BI sind zu Besuch. Auch das war wieder ein sehr sympathischer Abend im Wendland. Mit netten Leuten, guter Musik, schönen Transparenten…

"Muul op" auf Hiddos Arche

“Muul op” auf Hiddos Arche

Mit dabei: Alex, Tobias, Steffi, Jule, Tamara, Daniel, Daniel, Katja und Sara, Floßhunde Kiri und Dimja

22. Juli – Ankunft in Gorleben

Früh um acht Uhr ging es heute los. Und zunächst waren wir zum Frühstück in Wahrenberg eingeladen, wo wir gleich auch das Projekthaus und das Café besichtigten.

Empfang in Wahrenberg

Empfang in Wahrenberg

Und dann ging es weiter, eine ziemlich lange Strecke: aber wirklich schön! Hier ist die Elbe noch relativ naturnah und wahrscheinlich einer der schönsten Flußstrecken, die wir je gefahren sind.

Auf großer Fahrt / Foto: Daniel Häfner

Auf großer Fahrt / Foto: Daniel Häfner

Schon gegen 2 Uhr kamen uns ein Schlauchboot und ein Jet-Ski entgegen: mit wehenden Fahnen der “Republik Freies Wendland” und der Anti-Atom-Sonne. Auch Kuchen gab es gleich und einen weiteren Floßhund.

Eskorte der BI / Foto: Daniel Häfner

Eskorte der BI / Foto: Daniel Häfner

Gegen 15.00 Uhr kamen wir in Gorleben an und wurden von der Bürgernitiative herzlich empfangen – fast der gesamte Vorstand der BI Umweltschutz Lüchow-Dannenberg war da. Mit einem Schnack am Strand verging die Zeit wirklich schnell – das Wendland ist immer eine Reise wert.

Kleine Geschenke der BI / Foto: Daniel Häfner

Kleine Geschenke der BI / Foto: Daniel Häfner

Das Floß machten wir am Strand fest und genossen den herlichen Sonnenuntergang. Zumindest diejenigen, die nicht einmal den Jetski der BI ausprobierten… also Spaß macht das schon…

Floß am Strand / Foto: Daniel Häfner

Floß am Strand / Foto: Daniel Häfner

Mit dabei: Alex, Juri, Tobias, Steffi, Eric, Tamara, Daniel, Daniel, Jens und  Kinder, Floßhunde Kiri und Dimja;
und am Strand viele nette Leute von der BI

Sonnenuntergang / Foto: Daniel Häfner

Sonnenuntergang / Foto: Daniel Häfner

 

20. Juli Havelberg bis Wittenberge

Heute verlassen wir die Havel und kommen endlich auf die Elbe. Zunächst geht es durch die Schleuse, die uns ein Stückchen in die Höhe hebt, zusammen mit einer aufgeregten Entenmutter, die erst beim Öffnen der Schleusentore Ihre Kücken wieder trifft.  Nach der Schleuse öffnet sich die Landschaft, und bekommt, obwohl nur wenige Meter von der Havel entfernt, einen völlig anderen Charakter. Wir feiern den Augenblick mit einer ausgiebigen Baderei.

Und:

Die Elbe fließt richtig. Ab jetzt kommen wir ungefähr doppelt so schnell voran. Das bedeutet auch, daß wir nun den Motor nur noch ganz leise vor sich hin tuckern lassen können… wunderschön,…. und das Wetter ist immer noch voller Sommer, nur mit einigen angenehmen Wolkenschleiern. Wir sehen große Gänseschwärme am Ufer und einen Seeadler beim Mittagessen.

Erst relativ spät kommen wir in Wittenberge an. Hier kommt Tobi aufs Floß, dafür gehen für eine Nacht Alex und für länger Kathrin, Dagmar und Josch.

19. Juli Havelberg

Heute ist Samstag und Inselfest in Havelberg.  Schon früh morgens werden wir vom Soundcheck in der Stadt geweckt, in der ganzen Altstadt werden Stände und Bühnen aufgestellt, und wir machen direkt an der Touristeninformation in der Stadt fest.

Es verspricht ein publikumsreicher Tag zu werden, und wir schmücken das Floß und den Anlegeplatz mit Transpis.

 

10-DSC_1713-003Gleichzeitig mit dem Stadtfest findet ein Triatlon statt, dessen Schwimm- und Laufstrecke direkt am Floß vorbei führt, sodaß mehrmals am Tag eine größere Gruppe Menschen am Floß vorbeikrault. Das sieht sehr eindrucksvoll aus.12-DSC_1875-003

Leider brennt die Sonne heute ohne Erbarmen und es sind über 30 Grad. Größere Publikumsströme bleiben, sowohl in der Stadt, als auch am Floß aus, dafür kommt Kathrin an Bord.

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Immerhin gibt es abends im Bioladen nette Livemusik und einige Leckereien. Erst am späten Abend geht auf dem Marktplatz die Party ab.

 

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18. Juli von der Pampa bis nach Havelberg

Ich wachte früh am Morgen auf und wurde ein weiteres mal überrascht!

Um uns herum war alles mit Bodennebel bedeckt aus dem sich in einiger Entfernung die Umrisse der Kühe abzeichneten, gleichzeitig ging am Himmel gerade die Sonne in einem orange rotem Meer auf und tauchte alles in ein fantastisches Licht, schade das jemand auf unseren Zarges- Boxen schlief ( Ihr könnt raten wer!), sodass ich nicht an meine Kamera herankam :( ansonsten hättet ihr nun teilhaben können an diesem Bild, Dafür gibt’s nun welche vom Sonnenuntergang und vom Floß auf der Havel (s. 17.7.).

Auch heute sind wir wieder auf der Havel unterwegs (was für eine Überraschung)

Kurz durch die gestern erwähnte Schleuse und schwupps war da auch schon der erste tolle Strand an dem wir zum Baden angehalten haben. Und dann, die schlechte Nachricht Flo verlässt uns schon in Vehlgast und es sind nur noch 20 min bis zur Busabfahrt, also Sachen einsammeln, einen quengelnden Joschi aufs Floß tragen und weg sind wir. Und weg ist auch Flo nachdem wir ihn nach Vehlgast gebracht haben.

Wieder zurück auf der Havel geht’s diesmal schnell voran. Nach ein paar Stunden dann können wir den ersten Kirchturm von Havelberg sehen und ab da geht es dann wieder ganz schnell zurück in die Zivilisation einer Stadt, ach wie schön ruhig es doch alleine auf der Havel ist. Aber bald ist sie dann doch zu Ende und dann bekommen wir die Kraft der Elbe zu spüren mit all ihrer Berufsschifffahrt und und den damit verbundenen Hindernissen und Einschränkungen, es wird lauter und dreckiger.

09-DSC_1661-003Naja wir haben es heute bis nach Havelberg geschafft und sind kurz vor der „Stadtgrenze“ von mehreren angelnden Rentnern begrüßt worden, die uns allen Ernstes zugerufen haben, wir sollten doch mal arbeiten gehen, als ob sie wüssten wie anstrengend so eine Floßfahrt sein kann.

Wie es uns danach ergangen ist könnt ihr morgen lesen, denn wir wissen es selber noch nicht.

 

 

 

 

Mit an Bord: Juri, Dagmar, Aljo, Alex, Erik, Daniel

Havelberg

Havelberg

 

Havelberg am Abend

Havelberg am Abend

 

17. Juli Rathenow bis in die Pampa

Heute morgen sind wir nach letzten Besorgungen und kleinen Aufrüstungen z.B. hat das Schlauchboot nun ein eigenes Positionierungs-, und Ankerlicht, aus Rathenow aufgebrochen um uns auf den Weg nach Havelberg zu machen.04-DSC_1561-003

Floß in der Pampa 2

Floß in der Pampa 2

Floß in der Pampa 3

Floß in der Pampa 3

Unsere Karte versprach uns eine schöne Strecke an der kaum Dörfer liegen sollten und tatsächlich, während wir uns weite Strecken einfach nur treiben ließen, konnten wir zahllose Tiere beobachten und die Natur ohne Motorenlärm auf uns wirken lassen.

Am Abend mussten wir uns dann trotz der sehr schönen Strecke doch für irgendeinen Ankerplatz hinter Molkenberg entscheiden, da die Schleuse vor uns nicht mehr in Betrieb war und es auch schon reichlich spät wurde, zur Auswahl blieben uns jetzt noch eine Kleine Insel, die wir auf der Karte gesehen hatten oder ein Liegeplatz vor der Schleuse, nach einigen Diskussionen ob wir nun in einem Altarm der Havel bleiben sollten oder nicht,, die Insel war komplett mit Schilf zugewuchert, entschieden wir uns doch zu bleiben und legten am Ufer einer Kuhweide an.

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Eine sehr gute Entscheidung wie sich nach Hereinbrechen der Dunkelheit zeigte. Der dunkelste Ort Deutschlands wie Alex den ganzen Tag sagte, hielt seine Versprechungen. Wir hatten dank fehlender Lichtverschmutzung eine super Sicht in den Sternenhimmel und entdeckten viele Sternenbilder.

Alex ging noch auf seinen abendlichen Spaziergang und machte dabei direkt Bekanntschaft mit den auf der Weide lebenden Geschöpfen, als sich zwischen ihn und das Floß eine Kuhherde stellte!

 

 

 

 

Mit an Bord:  Juri, Dagmar, Aljo, Alex, Flo, Erik, Daniel

16. Juli Rathenow

Arbeiten an Bord

Arbeiten an Bord

Heute ist den ganzen Tag Floßbesichtigungstag in Rathenow. Wir erklären warum es nicht gut ist, daß das Erneuerbare Energien Gesetz zurückgefahren wird, warum ein Atomausstieg ohne Ausstieg aus der Uranindustrie kein Atomausstieg ist, daß, statt in die Erkundung von Fracking und CO2 Speicherorten lieber in die Energiespeicher- technologien investiert werden sollte, und welche Ökostromanbieter empfehlenswert sind. Außerdem nutzen wir den Tag für Essenseinkäufe und die Optimierung unserer technischen Ausstattung.

Dabei: Alex, Daniel, Flo, Juri, Eric, Aljo, Dagmar, Stefan