Presse

Herzlich willkommen im Pressebereich des Blogs zur Floßtour!

Hier finden Sie Pressemitteilungen und Terminhinweise zur Floßtour 2017  “Endlich mal abschalten – Urantransporte stoppen”, die aktuell von Trier nach Köln unterwegs ist. Bei Fragen können Sie sich jederzeit gern an uns wenden.

Ansprechpartner*innen für Redaktionen:

Per Mail: info@flosstour.de

Per Telefon: 0151 71333995
Das Telefon wird immer auf dem Floß bleiben, die konkreten erreichbaren Personen können wechseln.

Ticker auf Twitter: https://twitter.com/urantransport

Pressemitteilungen:

  • Pressemitteilung vom 16.6.2017

Es gibt keine friedliche Atomkraft

In Cochem an der Mosel haben am heutigen Freitag Urantransportgegner*innen gemeinsam mit Friedensaktivist*innen für eine Welt ohne Atomtechnologie demonstriert. Im nahe gelegenen Büchel sind rund 20Atombomben des US-Militärs einsatzbereit stationiert. Entlang der Mosel fahren regelmäßig Urantransporte. Gegen beides wenden sich die Aktivist*innen mit verschiedensten Aktionen, unter anderem mit einer gerade in Büchel stattfindenden Aktionspräsenz und einer Floßtour auf der Mosel.

Gemeinsam fordern die Aktiven, dass das Uran im Boden bleibt. So können keine Atomwaffen damit gebaut und keine Atomkraftwerke damit versorgt werden, damit kein neuer Atommüll entsteht. „Diese Welt braucht weder Atomwaffen noch Atomkraft. Die verheerende Wirkung von Atomwaffen ist spätestens seit den Atombomenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki offenkundig. Der Einsatz von derart lebensverachtenden Massenvernichtungswaffen steht in fundamentalem Widerspruch zu unserer Überzeugung, dass es eine friedlichere Welt geben kann.“ erklärt Ernst Ludwig Iskenius vom IPPNW (Internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs – Ärzte in sozialer Verantwortung), „Gestern hat die zweite Verhandlungsrunde zu einem weltweiten Atomwaffenverbot in New York begonnen und Deutschland boykottiert diese Verhandlungen – das ist ein Skandal.“

„Auch bei der sogenannten friedlichen Nutzung der Atomkraft wird Plutonium für Atomwaffen produziert und radioaktiver Müll, der auf Millionen Jahre die Umwelt verstrahlen wird. Mit unserer Kampagne gegen Urantransporte setzen wir uns dafür ein, dass weder Müll noch Plutonium weiter produziert werden. Das Uran muss in der Erde bleiben.“ ergänzt Pay Numrich von ContrAtom, der auf dem Floß mitfährt.

Die Floßtour gegen Urantransporte von ROBIN WOOD und ContrAtom wird noch bis Köln entlang von Mosel und Rhein fahren. Die Aktionspräsenz in Büchel wird noch bis zum 9.August andauern und es werden weitere Blockaden gegen den dortigen Atomwaffenstützpunkte laufen.

Bilder von der Kundgebung von Cochem können Sie mit Namensnennung des Fotografen (Pay Numrich) von hier verwenden:

https://www.dropbox.com/s/8kqyhgzng61upi5/Anti-Atom%20Flo%C3%9Ftour-31.jpg?dl=0

Weitere Informationen zur Aktionspräsenz in Büchel: www.atomwaffenfrei.de

  • Pressemitteilung von ROBIN WOOD und ContrAtom v. 16.6.2017

Urantransporte stoppen! Abseilaktion über der Mosel
Mit einer Abseilaktion an der Eisenbahnbrücke in Bullay im Landkreis Cochem-Zell haben gestern Nachmittag zwei Anti-Atom-Aktivistinnen gegen Urantransporte durch die Region protestiert. Die Aktivistinnen hängte ein Banner auf mit der Botschaft „Endlich mal abschalten – Atomkraft,
nein danke“ und ein weiteres mit einem Atom-Totenkopf. Anschließend landeten sie auf einem darunter wartenden Aktionsfloß, das zurzeit auf
der Mosel für den Stopp der gefährlichen Atomtransporte unterwegs ist. Über die Brücke in Bullay fahren immer wieder mit Uran beladene Züge.

„Auf der Bahnstrecke entlang der Mosel finden durchschnittlich zwei mal pro Monat Urantransporte statt. Darüber wissen allerdings die wenigsten Menschen Bescheid. Deshalb haben wir mit unserer Abseilaktion ein Zeichen gegen die Transporte gesetzt“, sagt die beteiligte Aktivistin Hanna.

Seit Anfang dieser Woche sind mehrere AktivistInnen von ContrAtom und Robin Wood mit einem Holzfloß auf der Mosel unterwegs. Sie sind in Trier gestartet und informieren in Orten auf ihrer Tour nach Köln über Urantransporte. Diese Transporte laufen weitgehend parallel zur
Floßtourstrecke. Transportiert wird Uranerz, das für die Herstellung vonBrennelementen in Atomkraftwerken verwendet wird.

„Die Transporte sind die Achillesferse der Atomindustrie. Ohne sie könnten die Kraftwerke nicht laufen“, erläutern die AktivistInnen.

ROBIN WOOD und ContrAtom fordern den Stopp der Transporte und die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen.

  • Pressmitteilung von ContrAtom vom 14.6.2017

Aktionsfloßtour gegen Urantransporte in Bernkastel-Kues

Am gestrigen Dienstag legte das Floß von der Aktionstour gegen Urantransporte in Bernkastel-Kues an. Dort fand eine Kundgebung mit etwa 20 Personen statt und informierte über die Transporte mit Uran zur Versorgung der Atomindustrie weltweit. Diese Transporte gehen auch an Rhein und Mosel entlang.

Doch auch in Bernkastel-Kues selbst lässt sich einiges gegen die Nutzung der Atomkraft tun. Marius Braun, Masterstudent an der Cusanus Hochschule in Bernkastel-Kues, hat mit mehreren Komiliton*innen eine Willkommenskundgebung für das Anti-Atom-Floß organisiert. Braun findet: “Sich auf dem sogenannten Atomausstieg auszuruhen ist nicht genug und gerade Bernkastel-Kues hat strahlenden Dreck am Stecken. Denn der Landkreis Bernkastel-Wittlich hat es trotz mehrerer Anläufe verpasst, seine knapp 350.000 RWE-Stammaktien zu verkaufen. In den nächsten Jahren werden riesige Löcher im kommunalen Haushalt klaffen, weil RWE so gut wie pleite ist. Aber noch schlimmer: Der Landkreis unterstützt mit seinen Aktien diejenigen, die eine schnelle Energiewende weg von Atom- und Kohlestrom verhindern und dabei die alltäglichen Risiken von Atomtransporten billigend in Kauf nehmen.”
Der Zwischenstopp in Bernkastel-Kues wurde von den beteiligten Aktiven auch zur Vernetzung von Anti-Braunkohle- und Anti-Atom-Aktiven genutzt.

Die Floßtour von ROBIN WOOD und ContrAtom unter dem Motto „Endlich mal abschalten – Urantransporte stoppen“ geht weiter entlang von Mosel und Rhein. Heute Nachmittag gegen 16.20 Uhr wird in Traben-Trabach angelegt, am morgigen Donnerstag geht es weiter nach Ediger, am Freitag nach Cochem.

An allen Unterwegs-Halten kann das Floß gerne besichtigt werden und die Crew steht für Interviews zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Floß: flosstour.de
Genauere Informationen zu den Urantransporten: urantransport.de
Kontakt zum Floß und Nachfragen für Fotos: 0151 / 71 33 39 95

  • Pressemitteilung von ROBIN WOOD und ContrAtom v. 12.6.2017

Leinen los! Aktionsfloß gegen Urantransporte geht heute in Trier auf Tour

Anker lichten, Leinen los – Das Aktionsfloß „Robina Wald“ ist heute um 10 Uhr in Trier gestartet. Unter dem Motto: „Mal richtig abschalten – Urantransporte stoppen“ veranstalten ROBIN WOOD und ContrAtom gemeinsammit lokalen Anti-Atom-Gruppen eine Info- und Aktionstour auf Mosel und Rhein. Auf der 260 Kilometer langen Strecke über Koblenz und Bonn bis nach Köln wird die Floß-Crew immer wieder Station machen, um Menschen
über Atomtransporte zu informieren und sie zu ermuntern, selbst für den Atomausstieg aktiv zu werden.

Die rund zweiwöchige Tour verläuft parallel zur Bahnstrecke, über die Woche für Woche – unbemerkt von der Öffentlichkeit – gefährliche
Urantransporte laufen. Die Transporte dienen dazu, Atommeiler in aller Welt mit neuem Brennstoff zu versorgen. Das ist unverantwortlich, weil
Atomenergie nicht beherrschbar ist und es für den ewig strahlenden Müll kein sicheres Lager gibt.

„Atommüll muss verhindert werden, bevor er entsteht. Ohne neuen Brennstoff, können AKWs nicht weiter laufen. Atomausstieg heißt für uns
auch, dass Atomtransporte gestoppt werden“, sagt Paula von der Floß-Crew. „Wir informieren die Leute, was da vor ihrer Haustür abläuft und was sie dagegen unternehmen können.“

Auch am vergangenen Samstag haben AktivistInnen der Crew einen Zug mit Uranerzkonzentrat beobachtet und gefilmt, der aus Hamburg über Trier zur Urananlage im französischen Malvésie fährt.

Wer mehr über die Aktivitäten gegen Urantransporte und für die Energiewende erfahren will, ist herzlich eingeladen, das Floß zu besuchen. An Bord haben die FlößerInnen aktuelle Informationen rund um die Themen Urantransporte, Atommüll und Atomwaffen sowie Aktionsideen. Gemeinsam mit der Crew können BesucherInnen das Flößerleben genießen. Auf dem Programm stehen Floß-Besichtigungen und Schnupperklettern sowie
Vorträge und Diskussionsveranstaltungen. Übernachtet und gekocht wird an Bord sowie in Zelten an Land. Die FlößerInnen nutzen selbst erneuerbare Energien und haben eine Solaranlage dabei.

Möglich ist es auch, die Tour mit eigenem Kanu oder an Land per Fahrrad zu begleiten.

Interessierte können sich unter www.flosstour.de über den Tourplan, die Veranstaltungen und politischen Hintergründe informieren. Dort wird auch das digitale Logbuch geführt mit vielen Fotos und Videos über das Leben
auf dem Floß.

Die nächsten Stationen sind Schweich und Pölich (12.6.), Bernkaste (13.6.) und Traben-Trabach (14.6.). Dort wird das Floß jeweils am Nachmittag eintreffen. Den genauen Ankunftstermin können Interessierte direkt bei der Crew erfragen (Info-Telefon: 0151 / 63 20 06 50).

  • Einladung zum Presse- und Fototermin am 11.6.17 in Trier

Floßtour auf Mosel und Rhein gegen Atomtransporte

Trier, 07.06.2011

Das Anti-Atom-Netz Trier, ROBIN WOOD und ContrAtom laden als Veranstalter einer zweiwöchigen Floßtour von Trier nach Köln für Sonntag, den 11. Juni um 16:00 Uhr zum Presse- und Fototermin am Pier des Zurlaubener Ufers in Trier ein. Dort haben Sie Gelegenheit, das Floß zu besuchen und zu fotografieren, mit der Crew über die Hintergründe der Tour ins Gespräch zu kommen und Interviews zu führen. Wir möchten mit unserer Aktion über die häufigen, unverantwortlichen Transporte von Uran auf der Bahnstrecke informieren, die parallel zur Floßtour-Strecke verläuft.

Um 20:00 Uhr gibt es außerdem einen Vortrag / eine Präsentation zur Floßtour im Weltladen, Pfützenstr. 1, Trier. Dazu laden wir Sie ebenfalls herzlich ein.

Wir freuen uns sehr, wenn Sie den Termin wahrnehmen. Bitte geben Sie uns kurz Bescheid, wenn Sie planen, dabei zu sein. Herzlichen Dank! Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Tour-Plan:

9.-11.6. Trier
12.6. Leiwen
13.6. Bernkastel
14.6. Traben-Trabach
15.6. Bremm
16.6. Cochem
17.6. Alken
18.-19.6. Koblenz
21.-22.6. Bonn
23.-25.6. Köln

  • Ankündigung der Floßtour 2017, Pressemitteilung vom 17. Mai 2017

Mal richtig abschalten – Urantransporte stoppen, Aktions-Floßtour auf Mosel und Rhein startet im Juni

Im Juni werden AtomkraftgegnerInnen von ROBIN WOOD, ContrAtom und lokalen Gruppen eine rund zweiwöchige Floßtour gegen Urantransporte starten. Die Tour unter dem Motto „Mal richtig abschalten – Urantransporte stoppen“ beginnt am 9. Juni in Trier und wird über Mosel und Rhein bis nach Köln führen. Sie zielt darauf, Menschen an der Strecke über diese unverantwortlichen Transporte zu informieren und zu animieren, selbst für den Atomausstieg aktiv zu werden, wie auch schon frühere diverse Aktionen von verschiedenen Anti-Atom-Gruppen.

„Atommüll muss verhindert werden, bevor er entsteht. Wir wollen kein weiteres Fukushima. Wir wollen atomare Katastrophen im Keim ersticken und die Versorgungstransporte der Atomindustrie stoppen“, sagt Paula von der Floß-Crew.

Nicht nur CASTOR-Transporte fahren mit gefährlicher, radioaktiver Fracht. Viel öfter fahren Schiffe, LKW und Züge mit Uran quer durch die Welt – und sogar täglich durch die BRD. Denn jedes Atomkraftwerk braucht Brennstoff, und der wird aus Uran hergestellt.

Dafür sind aufwändige Verarbeitungsschritte in verschiedenen Spezialfabriken nötig. Deshalb werden die Gefahrstoffe über Tausende Kilometer gekarrt. Diese Transporte sind die Achillesferse der Atomindustrie – ohne Atomtransporte könnten Atomkraftwerke nicht laufen.

Die Floß-Crew hat für ihre Tour die Strecke von Trier nach Köln gewählt, weil auf der Bahnstrecke, die zum großen Teil parallel zu Mosel und Rhein verläuft, AtomkraftgegnerInnen immer wieder Transporte von Uranerzkonzentrat aus dem Hamburger Hafen nach Süd-Frankreich beobachtet haben. Erst zu Beginn dieser Woche fuhr in Hamburg wieder ein Zug mit Uranerzkonzentrat Richtung Frankreich los. Dort wird das Uran weiter verarbeitet, bis es angereichert und zu Brennelementen gefertigt werden kann.

Andere Transporte haben die Urananreicherungsanlage in Gronau und die Brennelemente-Fabrik in Lingen zum Ziel. Beide Anlagen besitzen – trotz des sogenannten Atomausstiegs – eine unbefristete Betriebserlaubnis.

Bei der Anlage in Gronau kommt noch hinzu, dass sie die Option auf eine Atombombe bietet – welche die Bundesregierung nicht gerne verlieren möchte. Auch jetzt hat die Bundesregierung den Export von Uran aus Gronau genehmigt, obwohl dies in Waffen zum Einsatz kommt.

ROBIN WOOD und ContrAtom fordern den Stopp von Urantransporten und die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen weltweit.

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